Silberwölkchen - Nr. 8, 2011
Keramik, versilbert (Aluminium), 90 x 36 x 8 cm
Silberwölkchen - Nr. 9, 2013
Keramik, versilbert (Aluminium), 89 x 48 x 11 cm
Silberwölkchen Nr.7, 2011
Keramik, versilbert (Aluminium) 72 x 107 cm
Silberwölkchen - Nr. 5, 2009
Keramik, versilbert (Aluminium), 107 x 70 cm
Silberwölkchen - Nr. 6, 2009
Keramik, versilbert (Aluminium), Höhe ca 115 cm
Silberwölkchen - Nr. 3, 2002
Keramik, versilbert (Aluminium), 95 x 67 cm
Silberwölkchen - Nr. 2, 2002
Keramik, versilbert (Aluminium), 92 x 48 cm
aus der Serie "Silberwölkchen" Nr. 3 - 2002
Keramik, versilbert (Aluminium), Detail
aus der Serie "Silberwölkchen" Nr. 6 - 2009
Keramik, versilbert (Aluminium), Detail
Gloria Nr. 1, 2003
Keramik, versilbert (Aluminium), 52 Teile, Detail, gesamte Installation 400 x 260 cm

........ Wo Träume gedeihen, sind auch Erinnerungen nicht weit, in Keramik gegossen und versilbert: zum Beispiel Gloria, 2003,
die Wandinstallation kumuliert Wolkenformationen zu Kränzen, Häufchen, Einzelteilen. In der Salzburger Kollegienkirche hat Johann Bernhard Fischer von Erlach in der Apsis eine mit Putten bevölkerte Stuckglorie aus Wolken entworfen, die über die Wandgliederungen und das Gebälk hinweg in die Halbkuppel der Wölbung aufsteigt, die beiden Künstler Diego Francesco Carlone und Paolo d'Allio haben den Entwurf realisiert. Diese die Architektur bedeckende Himmelserscheinung an einem barocken Altar
war Vorbild für das silberne Motiv... (Sigrid Hauser 2006)

Himmel auf Erden, 2017
Installation in der Burgkapelle - MMKK, Klagenfurt

Die Wolkenformationen der Installation "Himmel auf Erden" in der Burgkapelle in Klagenfurt versucht etwas zu rahmen, das mit Worten nicht zu beschreiben und in Bildern nicht zu visualisieren ist. Was hier ornamental umkreist wird ist nicht als diesseitig anwesend aber auch nicht als transzendent Abwesendes definierbar. Die leere Mitte der einzelnen Wolkenringe füllt sich erst durch den Betrachter, durch seine Vorstellungswelt, sein Weltbild, seine Religion, seine Hoffnungen und seine Persönlichkeit. Dieses Etwas wird in den Rahmen geholt, und bleibt dort Fragestellung nach einem Sehnsuchtsort oder kann zur Antwort werden.
(gerold tusch)